Whiskybrennen in der Brennerei Höhler
Am 2. Februar 2008 machten sich die Friends of Malt aus verschiedenen Richtungen auf nach Aarbergen-Kettenbach, um in der Brennerei Höhler Whisky zu brennen. Die Fraktion aus Lampertheim kam ein wenig zu spät, bedingt durch den schweren Schneesturm unterwegs. Als dann alle glücklich vereint waren in Kettenbach, wurde von Herrn Höhler ein Hopfenbrand aus dem Holzfass gereicht, gestärkt von dem guten Tropfen konnte nun die Arbeit beginnen.

Wir haben mit Herrn Höhler eine Maische aus Caramel-Malz angesetzt, welches für ihn selbst zum Brennen war. Unsere Maische aus gemälzter Gerste war natürlich schon vorbereitet. Nachdem die Maische angesetzt war, gingen wir nebenan in den Probenraum zu einem deftigen Frühstück.
Inzwischen würde der Brennkessel zum Brennen aufgeheizt. Nach gutem Frühstück und weiteren leckeren Proben aus dem Sortiment der Brennerei Höhler, gingen wir dann zum Brennen unseres Whiskys. Die Brennblase der Brennerei hat 4 Verstärkerböden, wovon 3 zuschaltbar sind, dadurch wird der Brand mehrfach destilliert. Aus der Maische bekamen wir ca. 42 Liter Newmake mit etwa 86% Alkohol. Der Newmake wurde zum Transport in ein Kunststofffass gefüllt.

Nach dem Brennen gingen wir wieder nach neben an, wo eine deftige Grillplatte auf uns wartete. Der Tag zog sich dann bis Abends um 18 Uhr hin, wobei die Zeit, verkürzt durch weitere Leckereien der Brennerei und Pipes und Drums, wie im Flug verging. Der Ein oder Andere nahm sich noch etwas für Zuhause mit. Das Holzfass indem sich Morgens noch der Hopfenbrand befand, wurde vom Club gekauft. In ihm wird der Whisky für unbestimmte Zeit reifen.

Peter und Christiane luden dann am Freitag den 8. Februar zum Fassfüll-Event, zu sich nach hause ein. Im Keller war das Fass schon vorbereitet zum Füllen. Peter und Christiane haben für lecker Essen und Trinken gesorgt, so gut, dass die Füllung des Fasses fast schon in den Hintergrund trat. Es gab verschiedene alte Glen Grant Abfüllungen und vieles mehr zum Probieren. Astrid und Jens brachten z.B. 2 Sherrys mit, einen Del Duque Amontillado Viejo Sherry und einen Noe Pedro Ximenez Sherry, beide 30 Jahre alt, wobei die Geschmäcker beim Probieren unterschiedlich waren.

Dennoch glaube ich, war die ganze Aktion eine gelungene Abwechslung in unserem Clubleben. Ich hoffe es werden weitere folgen, also bitte ich um viele Vorschläge von allen Clubmitgliedern.

Slainte Andreas